A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Privatinsolvenz

Privatinsolvenz, wird auch Privatkonkurs und Verbraucherinsolvenz genannt. Für Privatpersonen, die überschuldet sind und ihre Schulden nicht mehr begleichen können, ist die Privatinsolvenz der letzte Schritt den sie gehen können.

Privatinsolvenz bei Schulden, beantragen die Schuldner, wenn das Einkommen nicht ausreicht, um die Verbindlichkeiten zu begleichen und gleichzeitig die Lebenshaltungskosten zu bestreiten.

Zuerst wird nach einer Möglichkeit, zur außergerichtlichen Einigung, mit den Gläubigern, gesucht. Wenn eine Einigung nicht möglich ist, können die Schuldner beim Insolvenzgericht, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Beim Antrag, muss bereits ein Schuldenbereinigungsplan vorgelegt werden, in dem dargestellt werden muss, wie die Schuldenregulierung geplant ist. Außerdem muss ein Verzeichnis über alle Vermögenswerte, das Einkommen, Gläubiger/innen und über die gerichtlichen Forderungen, erstellt werden.

Sechs Jahre nach Beantragung der Privatinsolvenz, können die Schuldner von ihre Restschulden befreit werden. Die Restschuldbefreiung, ist allerdings abhängig vom Wohlverhalten der Schuldner. In der Wohlverhaltensperiode von sechs Jahren, müssen sie bestimmte Auflagen erfüllen. Wenn sie gegen diese Auflagen verstoßen, kommt es nicht zur Restschuldbefreiung.